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Funktionsstörungen

Funktionsstörungen des Gesamtsystems und Ganzheitliche Zahnheil-
kunde


Muskelverspannungen, Muskelschmerz, Gesichtsschmerz, Kiefergelenk-
probleme -und darüber hinaus (Hals)- Wirbelsäulenprobleme



Starke therapeutische Bedeutung erlangt
die Verbindung von Funktionsstörungen (z.B. Kiefergelenkerkrankungen) zu Wirbelsäulen-
problematiken, zur Migräne, zum Spannungs-
kopfschmerz, zu Neuralgien im Kopfbereich
und zu Tinnituserkrankungen.

Ein spezielles Diagnostikkonzept, das gemeinsam
mit der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur
und Neuraltherapie (DGfAN) weiterentwickelt
wurde, ermöglicht für allgemeine Ärzte,
Internisten, Orthopäden, Osteopathen, Heil-
praktiker, Physiotherapeuten und Logopäden
die Aussage, ob bei den oben genannten Krank-
heitsbildern ein zahnmedizinischer Hintergrund
vorhanden sein könnte.


Aus diesem Schema wird allein die muskelmechanische Verbindung zwischen Körper und Kiefer-Zahn-System deutlich.

Das Diagnostikkonzept besteht aus 2 Teilen:

  1. einen Übersichtstest zur Klärung der grundlegenden Fragestellung, ob eine Fehlfunktion des Systems vorliegt und welchen Umfang sie aufweist. 
  2. ist der Umfang der Funktionsstörung größer, muss über einen aufwändigen Funktionsstatus durch Untersuchung aller beteiligten Gewebestrukturen ein Therapiekonzept erarbeitet werden.

Wir unterscheiden zwischen 3 Dysfunktionsarten:

  1. Cranio-Mandibuläre Dysfunktion: Erkrankungen, die auf das Zahn-Kiefergelenk-Kopfsystem begrenzt sind.     
    Bei weiteren Ausbreitungen im Körper kann es sich um eine:
  2. Cranio-Cervikale Dysfunktion (bis in die Halswirbelsäule)    
    oder:
  3. Cranio-Sacrale Dysfunktion (bis ins Kreuzbein) handeln

Die Probleme im zahnärztlichen Gebiet sind: 
Kiefergelenkknacken oder/und  Muskelan-
spannungen wie Knirschen, Pressen (genannt
“Parafunktionen”).

Sie werden unterschiedlich anbehandelt, z.B.
mit Schienen und Aufbissbehelfen. Sollten sich
aus den Parafunktionen Veränderungen der
Lippen, Wangen, der Zunge, der Zahnfleisch-
situation oder der Zähne (erhebliche Hart-
substanzverluste) ergeben, haben wir einen entsprechenden Gesamttherapieplan erarbeitet.
(siehe Bilder)

Die Zusammenarbeit mit Physiotherapien wurde
in den letzten Jahren verstärkt (IFO-Elsterberg).
Dabei kommt der Behandlung durch den Physio-
therapeuten eine besondere Bedeutung zu, die
im Abbau von “Verspannungen” der Kau-, Ge-
sichts- und Halsmuskulatur, der Wirbelsäulen-
blockaden und von Veränderungen der Körper-
statik zu suchen ist.

Unser Ziel ist es, dem Patienten zusätzlich zu einem umfassenden Beratungs- und Therapieangebot Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Wichtige Bestandteile der Gesamtkonzeption sind im Praxisgebäude untergebracht:

  1. Dentallabor ZTM Christine Gnoth zur
    Anfertigung der Therapiemittel
    (Aufbissbehelfe, Kronen, Brücken,
    Prothesen)
  2. Physiotherapie  - Osteopathie   Physiotherapeut / Manualtherapeut
    Peter Plaumann  


Aufbissbehelf

 
  1. „abgeknirschte“ Zähne
2. Wangeneinbisse
3. „Zahnabdrücke“ in der Zunge
4. Abschliffgebiss mit folgender
Kiefergelenkerkrankung
 

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